Montag, 24. September 2018

Tag der offenen Tür am 28.09.!!!

Unser Kochprojekt "Döner macht schöner! - Vöner aber auch?!" endet nun bald...Nach 5 Monaten leckerem vegetarischem Kochen und Rezepte entwickeln, ist ein wunderbares Schilleria-Kochbuch entstanden! Daher möchten wir sehr gern zu einem Tag der offenen Tür an diesem Freitag (28.09.) von 14- 18 Uhr in die Schilleria einladen! Kommt vorbei & schaut euch unser Werk an! Es wird wie immer bunt & laut und diesmal auch lecker ;-)! An dem Tag ist viel los, die neue Kinder- und Jugendeinrichtung UFO eröffnet und auch die Manege feiert ihren Abschluss des JUSTiQ-Projektes ..., wow! Aber vielleicht schafft es doch der eine oder die andere durch die Türen der Schilleria zu schlendern.... ;-)!!! Wir freuen uns auf euch!!!

(Dieses Projekt wurde vom BMFSFJ, dem BMUB, dem ESF und dem Jugendamt Neukölln gefördert, verwaltet vom Nachbarschaftsheim Neukölln im Programm JUSTiQ -Jugend stärken im Quartier-)

Donnerstag, 13. September 2018

Neues politisches Bildungsprojekt!!!


Das neue Projekt zur politischen Bildung in der Schilleria steht bereits in den Startlöchern!

Ihr interessiert Euch für Politik? Ihr möchtet Euch einmischen in Eurem Kiez Neukölln? Ihr möchtet selbst aktiv werden und etwas tun gegen Diskriminierung und Hass? Dann meldet Euch an für unser Projekt #nichtmituns-Mädchen und junge Frauen gegen Hass und Diskriminierung, ein partizipatives Projekt für und von Mädchen und jungen Frauen in Neukölln. Wir beschäftigen uns ca. ein Jahr lang mit dem Thema Antisemitismus & Rassismus und werden selbst zu Expertinnen der politischen Bildung! Wir machen Ausflüge, nehmen an Workshops teil und geben unser Wissen schließlich an jüngere Mädchen weiter! Die Teilnehmerinnen bestimmen selbst über das Programm. Politik kann Spaß machen-überzeugt Euch selbst! Das Projekt startet am 15. September. Genauere Infos zur Anmeldung findet Ihr hier auf unserer homepage auf der obigen Seite #nichtmituns!

Das Projekt wird gefördert durch STARK gemacht! (http://stark-gemacht.de/de/index.php)!

#nichtmituns #wirsindmehr

Montag, 5. März 2018

Mit der Schilleria zur Demo am Frauenkampftag! Komm mit!

Liebe Kolleg*innen, Liebe Freunde,

Wir das Schilleria-Team laden euch herzlich ein, am kommenden Donnerstag mit uns gemeinsam zur Demo des Frauenkampftages 2018 zu gehen. Wir treffen uns um 17 Uhr vor der Schilleria in der Weisestr.51, 12049 (U-Bahnhof Boddinstr.). Wir gehen dann gemeinsam zum Hermannplatz.

Wir selbst gehen nur mit Jugendlichen 14+ Jahren hin, wegen der Menschenmenge 😉:
All genders are welcome !

Hier gibt es mehr Informationen: https://frauenkampftagberlin.wordpress.com

-Diese Aktion findet im Rahmen des Jugendbeteiligungsprojekts in Kooperation mit der Kinderwelt am Feld & dem YO22 statt, gefördert im Rahmen des Programms Soziale Stadt.-

Dienstag, 27. Februar 2018

Hatun-Sürücü-Preis 3. Platz für die Schilleria!

Die Schilleria hat einen der Preise bei der diesjährigen Verleihung des Hatun-Sürücü-Preises erhalten. Der Preis galt natürlich unserer tollen Arbeit, aber besonders auch dem Einsatz im Dezember 2017, als es darum ging die drohende Kündigung der Gewerberäume abzuwenden. Hier die tollen Bilder  von © Inga Kjer/ Photothek. 




Samstag, 2. Dezember 2017

**** Presse, Presse, Presse ****

Interessanter Beitrag vom Tagesspiegel und vom Paritätischen Verband geteilt. Mehr Pressebeiträge dazu werden hier gesammelt und aktualisiert. Am Montag um 18:30 Uhr sind wir im RBB zu sehen in der Sendung ZIBB: verdrängte Jugendclubs in Neukölln | Am Dienstag kann man uns um 16:10Uhr bei FluxFM hören und nächste Woche bringt der Tagesspiegel und die taz nochmal einen Beitrag über die Schilleria UND auch über die derzeitige Situation.

Donnerstag, 30. November 2017

Schilleria - Polittalk: Mädchen werden zu Politikexpertinnen

Im Rahmen von „Jugend stärken im Quartier“ haben wir schon seit Juni ein politisches Projekt zum Thema Wahlen und Mitbestimmung gestartet. Höhepunkte waren die U18-Wahlen, die Reise nach Amsterdam und die kleinen Ausflüge drumherum. Hier gibt es die Bilder zum Wahlkabinen-/Wahlurnenbau und das Wahlergebnis.

Was wir in den letzten sechs Monaten konkret gemacht haben, kann man in dieser kleinen Dokumentation sehen. Unsere Besucherinnen als Politikexpertinnen und Filmemacherinnen - Wir hatten viel Spaß & inspirierende, lehrreiche Momente!

Dieses Projekt wurde vom BMFSFJ, dem ESF und dem Jugendamt Neukölln gefördert, verwaltet vom Nachbarschaftsheim Neukölln im Programm JUSTiQ (Jugend stärken im Quartier).

Montag, 20. November 2017

Was ist los in der Schilleria?

Wir fordern eine nachhaltige und soziale Stadtpolitik, die den Ausverkauf der Stadt endlich beendet! 

Nachdem nun einige Wochen vergangen sind, seitdem wir die BVV besucht haben und der Jugendhilfeausschuss in der Schilleria getagt hat, gibt es einige Neuigkeiten zu berichten. Darunter verstehen sich schlechte als auch gute Nachrichten. Immerhin haben wir von der Greta AG inzwischen ein konkretes Angebot für einen neuen Mietvertrag erhalten. Es scheint so, als könnten wir zunächst in den Räumlichkeiten bleiben, allerdings nicht zum doppelten, sondern zum dreifachen Mietpreis!! Diese Summe ist für unseren Träger unbezahlbar. Gut also, dass der Jugendstadtrat Falko Liecke und das Jugendamt Neukölln sich engagiert für die Schilleria einsetzen: Zum Einen wurde uns eine Erhöhung der Leistungsverträge für das kommende Jahr in Aussicht gestellt, sodass wir auch sehr an einem neuen Mietvertrag interessiert sind, zum Anderen bemüht sich der Stadtrat darum die drei wichtigsten Vertreter (Greta AG, MaDonna MädchenKultUr, Jugendamt) gemeinsam mit ihm an einen Tisch zu bringen, um die Bedingungen für einen neuen Mietvertrag zu verhandeln.

Der Geschäftsführer der Greta AG höchstpersönlich hat nun doch Interesse bezüglich eines Treffens mit dem Stadtrat bekundet. Die Motivation dahinter kennen wir nicht. Es bleibt abzuwarten, ob hier ein ehrliches Interesse für unsere Einrichtung und die Bedeutung unserer sozialen Arbeit für die Mädchen und den Kiez besteht  - oder doch nur der höchste Mietpreis heraus geholt werden soll. Der Termin für die Verhandlungen ist nun auf Mitte Dezember anberaumt. Wir sind sehr (an)gespannt!!! 

Denn selbst wenn wir einen neuen Mietvertrag bekommen und die Frage der Finanzierung für den Moment gelöst erscheint, bedeutet dies noch keine langfristige Sicherheit für unsere Einrichtung. Gewerbemietverträge bieten kaum Absicherungen und können nicht die Grundlage der Mietverhältnisse von sozialen Einrichtungen, wie der Schilleria, bleiben. Die Aufwertung des Schillerkiez' ist noch nicht beendet und solange keine nachhaltige Stadtpolitik gemacht wird, die das Ansteigen der Mietpreise und die Verdrängung stoppt, bleiben auch wir bedroht!
Unsere Besucherinnen haben die Situation unterdessen längst selbst in die Hand genommen. Gleich nachdem die Mädchen von der Kündigung erfahren haben, wurde eine Liste mit zahlreichen Ideen zur Rettung der Schilleria zusammengestellt. Unter dem Schlagwort „Schilleria Hilfsaktion“ finden seitdem fast jeden Tag kleine bis größere Aktionen statt, darunter sowohl Maßnahmen zur Spendenakquise (Punsch gegen Spende), Öffentlichkeitsarbeit in der Nachbarschaft (Flyer, Unterschriftenliste) oder auch kleine Protestaktionen (Banner sprayen) statt. Alles in Eigenregie der Mädchen!!

Außerdem besuchten wir gemeinsam die Demo gegen die Schließung des Jugendclubs „Sunshine Inn“, sowie den „monstermäßigen Laternenumzug“ gegen die Schließung sozialer Einrichtungen und Kitas in Kreuzberg am vergangenen Donnerstag (https://www.bizim-kiez.de). Auch hier zeigten sich unsere Besucher_innen mit lauten Sprechchören und selbst erfundenen Demorufen, dass sie nicht vorhaben die Weisestraße 51 Ende Dezember zu räumen.

Wir haben in den vergangenen Wochen Unterstützung und Solidaritätsbekundungen von vielen Seiten erhalten.  Politiker_innen verschiedener Parteien, Kolleg_innen aus anderen Einrichtungen,  stadtpolitische Bündnisse,  politische Gruppen, Journalist_innen, Akteure im Kiez, und Privatpersonen darunter zahlreiche Nachbar_innen haben uns nachdrücklich ihre Hilfe angeboten. Dafür möchten wir uns bedanken! Gleichzeitig solidarisieren wir uns mit den vielen anderen sozialen Einrichtungen, wie Jugendclubs und Kitas, Gruppen oder auch Privatpersonen, wie alteingesässenen  Nachbar_innen, deren Räume und Existenzen durch die aktuellen Verdrängungsprozesse bedroht sind!